Härtepulver phthalat-frei GreenLine

Für sichereres Arbeiten in der Orthopädiewerkstatt

Das phthalat-freie Härtepulver markiert den Beginn einer neuen Generation von Materialien, die Arbeitssicherheit und Funktionalität bestmöglich vereint. Es ist weniger gesundheitsschädlich als vergleichbare Produkte und erhöht so die Arbeitssicherheit in der Orthopädiewerkstatt.

Durch den Austausch des Stoffes Diclohexylphthalat, welcher zu den besonders besorgniserregenden Stoffen gehört, ist dieses Härtepulver weitaus weniger gesundheitsgefährdend und damit risikoärmer in der Verarbeitung.

Alle Vorteile auf einen Blick

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Phthalat-frei:
    • Nicht krebserzeugend
    • Nicht erbgutverändernd
    • Nicht fortpflanzungsschädigend

  • Verbesserte Arbeitssicherheit
  • Gleiche Eigenschaften und Anwendbarkeit wie das aktuelle Härtepulver 617P37
  • Gut mischbar
  • Einfache Dosierung durch 1 g Messlöffel

Spezifikationen

Spezifikationen

Artikelnummer 617PG37=0.150
Nettoinhalt 0,15 kg

Praxisempfehlung

Praxisempfehlungen

  • Gut durchmischen
  • Für alle Orthocryl-Harze gilt:
    max. 3 % Härtepulver 617PG37 zugeben
  • Für Orthovinyl gilt:
    max. 2 % Härtepulver 617PG37 zugeben
  • Der Folienbeutel ist für den Einmalgebrauch vorgesehen
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 12 Monate

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

Das Härtepulver phthalat-frei ist für alle Orthocryl-Harze, das Orthovinyl-Harz 617H500, alle Spachtelmassen sowie den Orthocryl-Siegelharz-Kompaktklebstoff 636K18 einsetzbar und bleibt dabei im Vergleich zum Bestandsprodukt Härtepulver 617P37 in der Funktionsweise unverändert.

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Härtepulver phthalat-frei

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Hinweise zu den Anwendungsgebieten und Eigenschaften von Laminierharzen

  • Duroplaste

FAQs

  • Was bedeutet phthalat-frei?

    Phthalat-frei bedeutet, dass das Produkt ohne den Zusatz von Diclohexylphthalat hergestellt wird. Durch den Austausch des Stoffes Diclohexylphthalat ist dieses Härtepulver weitaus weniger gesundheitsgefährdend und damit risikoärmer in der Verarbeitung für den O&P Professional.

  • Was ist der Unterschied zwischen phthalat-frei und CMR-frei?

    CMR (Carcinogenic, Mutagenic and toxic to Reproduction) ist die Kurzform von Phthalate. CMR-Substanzen sind somit Substanzen die als krebserregend, erbgutverändernt oder fortpflanzungsgefährdent eingestuft werden. Im 617P37 Härtepulver sind diese CMR-Substanzen enthalten. Durch die Herstellung des neuen 617PG37 ohne Phthalate ist dieses nun auch CMR-frei.

  • Was ist der Unterschied zwischen dem 617PG37 und dem 617P37?

    Der Unterschied ist der Austausch des Stoffes Diclohexylphthalat. Die Verarbeitung und das Endprodukt sind identisch.

  • Gibt es einen Unterschied bei dem Mischungsverhältnis 617PG37 und 617P37?

    Das Mischungsverhältnis 617PG37 ist identisch mit 617P37. Für alle Orthocryl-Harze gilt max. 3% Härtepulver 617PG37 zugeben. Für Orthovinyl gilt max. 2% Härtepulver 617PG37 zugeben.

  • Wird das 617P37 durch das neue 617PG37 ersetzt?

    Zunächst sind beide Produkte im Portfolio erhältlich. Eine langfristige Ersetzung des 617P37 durch das 617PG37 ist geplant. Das 617P37 wird jedoch zunächst im globalen Protfolio erhalten bleiben.

  • Muss der Messlöffel separat bestellt werden?

    Nein, der Messlöffel ist in jeder Bestelleinheit enthalten.

  • Gibt es einen Unterschied bezüglich der Aushärtezeit zwischen 617PG37 und 617P37?

    Es gibt keinen Unterschied bezüglich der Aushärtezeit zwischen 617PG37 und 617P37.

  • Gibt es einen Unterschied bezüglich der Viskosität zwischen 617PG37 und 617P37?

    Es gibt keinen Unterschied bezüglich der Viskosität zwischen 617PG37 und 617P37.

  • Welches Gefahrensymbol ist für 617PG37 nicht mehr gültig?

    Das Gefahrensymbol für krebserregende Inhaltsstoffe ist für 617PG37 nicht mehr gültig.

  • Warum haben 617P37 und 617PG37 die gleiche Gefahrgutnummer UN 3106, Klasse 5.2, obwohl bei 617PG37 ein besonders besorgniserregender Stoff eliminiert werden konnte?

    GefahrGUTvorschriften beziehen sich auf die Gefahren beim Transport (im öffentlichen Verkehrsraum). Da können andere Maßstäbe wichtig sein, als beim Handling/Umgang mit Gefahrstoffen, das wiederum in den GefahrSTOFFvorschriften niedergeschrieben ist.

    Beim Transport von 617P37 und 617PG37 ist das „Gefährlichste“ die Selbstentzündlichkeit bzw. hier die selbstbeschleunigende Zersetzung des Peroxids in den beiden Stoffen, die durch zu hohe Temperaturen z.B. auf dem LKW bei manchen Peroxiden ausgelöst werden kann. Für den Transport spielt es somit in aller erster Linie keine Rolle, ob SVHC Stoffe drin sind oder nicht. Beide haben Peroxide als Bestandteil daher UN 3106 (Organisches Peroxid Typ D) für beide Produkte.

    Aus Sicht des GefahrSTOFFrecht, gibt es bei beiden schon wesentliche Unterschiede. Diese werden u.a. im Sicherheitsdatenblatt durch die Gefahrenhinweise die H-Sätze zum Ausdruck gebracht. Die H-Sätze kommen aus dem Gefahrstoffrecht, den Umgang/das Arbeiten mit dem Gefahrstoff. Hier ist zwar die Erwärmung und ggf. Erwärmung bis zur Brandgefahr auch wichtig (z.B. bei der Lagerung) und wird daher auch im Sicherheitsdatenblatt angesprochen, aber die krebserregende oder reproduktionstoxische Eigenschaft ist beim Umgang mit dem Stoff laut Gefahrstoffrecht „wichtiger“ und sind dort auch Änderungen in den H-Sätzen, wenn man 617P37 mit 617PG37 vergleicht.

    Vor diesem Hintergrund kann an der UN-Nr. nichts geändert werden. Diese wird zudem nach einen Einstufungsverfahren ermittelt. Das lässt keinerlei Spielräume bei der Einstufung zu.